Am Anfang war die Vivisektion: Eine Geschichte irregeleiteter Wissenschaft
In einem kleinen Park in London steht die Statue eines kleinen Terriers auf einem Pfeiler. Sie erinnert an ein Tier, das im Februar 1903 in den Laboren des University College starb, nachdem es mehr als zwei Monate lang von Sezierendem zu Sezierendem weitergereicht wurde, bis es schließlich der Tod erlöste. 232 Hunde teilten damals sein Schicksal.
Es ist nicht das einzige grausame Detail, das man ausgräbt, wenn man die Geschichte von Tierversuchen aufarbeitet. Man stößt auf noch viel mehr: etwa, dass schon von Anfang an die Belege dafür fehlten, dass Tierversuche überhaupt etwas anderes als Blutvergießen gebracht haben – und auf eine Mauer des Schweigens in der Medizin.
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